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Jugend Bethanien

FSJlerin und Bewohnerin lachen

Erfahrungsberichte

​Hier findest du Erfahrungsberichte unserer ehemaligen FSJler


Anna, Bianca und Elena: FSJ Tagespflege 2017-18

Anna, Bianca und Elena: FSJ in der Tagespflege 2016-17

​Unser Frewilliges Soziales Jahr in der Tagespflege Solingen

Hallo, wir sind Anna, Bianca und Elena. Die letzten 12 Monate haben wir in der Tagespflege berbracht, um dort ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. In dieser Zeit haben wir sehr viel erlebt und gelernt.

Bevor wir unser Freiwilliges Soziales Jahr anfingen, hatten wir die Realschule abgeschlossen und schon einige Erfahrungen im sozialen Breich gesammelt. Trotzdem hatten wir keine Vorstellung was es heißt, wirklich in einem sozialen Beruf zu arbeiten. Durch Seminare und Schulungen wurden wir ziemlich gut vorbereitet und auch die Praxis klappte nach den anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut. Schnell lernten wir, die verschiedenen Bedürfnisse und Vorlieben unserer Gäste zu erkennen. Da die Tagespflege sich vor allem auf Menschen mit Demenz spezialisiert hatm war dies nicht immer einfach. Jedoch wurde unsere Arbeit somit nie langweilig und wir konnten das ganze Jahr von und mit den Gästen lernen.

Unsere täglichen Aufgaben waren vor allem die Betreuung und die Unterstützung der Senioren. Besonders gefragt war das Singen von Volksliedern, Rätsel in Form von Stadt-Land-Fluss und Bewegungsangebote wie Kegeln oder Shuffleboard. Ganz wichtig für die Gäste der Tagespflege war auch das Gedächtnistraining, in dem wir zum Beispiel gemeinsam über Themen aus ihrer Vergangenheit sprachen.

Jeder Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück und endete nach dem Kaffeetrinken. Da in der Tagespflege teilweise frisch gebacken und gekocht wird, gab es immer etwas gemeinsam vorzubereiten, wie Obst und Gemüse schälen und schneiden. An den sonnigen Tagen verbrachten wir die meiste Zeit draußen im Garten und unternahmen oft Spaziergänge über das Bethaniengelände. Sehr schön war auch die Andacht, die jeden Monat stattfindet.

Unser Jahr in Bethanien war zwar nicht immer einfach, hat uns aber sehr bereichert. Wir haben die Senioren in der Tagespflege und unsere Arbeit richtig lieb gewonnen und die Zeit dort sehr genossen. Das Freiwillige Soziale Jahr hat uns gezeigt, wie wir unsere Stärken am Besten einsetzen und mit unseren Schwächen umgehen lernen können. Auch der Umgang mit unseren Mitmenschen hat sich positiv verändert und wir haben nun alle drei den Weg in den sozialen Bereich eingeschlagen.

Vielen Dank an die Tagespflege, dass ihr so viel Geduld mit uns hattet und uns so wunderbar aufgenommen habt!


Mandy: FSJ in Haus Eiche 2016-17

Mandy: FSJ in Haus Eiche 2016-17

Mein Freiwilliges Soziales Jahr in Haus Eiche

Hallo! Mein Name ist Mandy Klein und ich bin 23 Jahre alt. Mein FSJ habe ich im Jahre 2016/2017 gemacht.

Vor meinem FSJ habe ich ein dreimonatiges Praktikum in der Betreuung des Demenzhauses vom Bethanien Gelände in Solingen gemacht. Dies machte ich für das Vorpraktikum, um anschließend Soziale Arbeit studieren zu können. Leider merkte ich zwei Wochen vor Ende des Praktikums, dass ich nicht für den Studiengang genommen wurde. Ich musste mir schnell etwas einfallen lassen, was ich nun mache. Mir wurde das FSJ im selben Haus nahe gelegt. Also entschied ich mich schweren Herzens für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung im Demenzhaus.

Das Jahr war voller Höhen und Tiefen, ich kann gar nicht aufzählen wie viele. Am meisten gefallen hat es mir den Bewohnern etwas Gutes zu tun! Sie morgens schon bei der Versorgung mit einem Lächeln zu sehen. Ebenso haben mir die Seminare sehr gut gefallen, in denen ich viele Leute kennengelernt habe. Wir waren wie eine Familie, haben uns untereinander unterstützt wo es nur ging. Dies wünsche ich jedem FSJler und jeder FSJlerin!

Die Arbeit war anstrengend, vor allem wenn Urlaubs- oder/und Krankheitszeit war, aber machbar! Trotzdem habe ich die Arbeit total gerne gemacht. Meine Kollegen waren sehr liebevoll und haben mich überall unterstützt und motiviert, wo sie konnten. Die Bewohner waren herzlich und total liebevoll!

Während meines Einsatzes habe ich im Jugendbereich von Bethanien gewohnt. Dort konnten wir mit bis zu zehn Personen wohnen. Ich habe mit sieben weiteren Leuten zusammen gewohnt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Dadurch habe ich viele verschiedene Persönlichkeiten kennengelernt. Wir haben uns die „BZB-Familie“* genannt, da wir sehr schnell zueinander gefunden haben. Es war eine sehr außergewöhnliche Zeit von der ich meinen Kindern noch erzählen werde.

Jetzt nach dem Jahr kann ich endlich Soziale Arbeit studieren! Das Jahr war auf jeden Fall von Vorteil für meine Persönlichkeit. Um genau zu sein: Es hat mir gezeigt, was es heißt, verantwortungsbewusst zu sein, wie wichtig eine selbstbewusste Einstellung ist und zu guter Letzt, dass man nicht nur Nächstenliebe ausüben sollte, sondern das eine oder andere mal auch auf sich selbst schauen muss!

Das FSJ hilft mir für mein Studium sehr! Ich weiß jetzt noch mehr, dass ich mit Menschen arbeiten und diese unterstützen möchte. Das FSJ hat mir zusätzlich gezeigt wie wichtig Menschlichkeit ist!
In Erinnerung halten werde ich immer die BZB-Familie, dass es immer Menschen gibt den es schlechter geht als mir und die wunderschönen Abende mit meinen Seminarkollegen und Mitbewohnern!

*Anmerkung von Malte: Unsere Wohnmöglichkeit „Jugendbereich“ befindet sich direkt oberhalb des Bildungszentrums Bethanien. Deshalb kürzen manche den Jugendereich mit „BZB“ ab.


 

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